Typ-2-Diabetes lässt sich meist mit Tabletten behandeln. Nach mehrjähriger Krankheitsdauer wird bei vielen Patienten eine Insulintherapie nötig
In der Anfangsphase eines Typ-2-Diabetes genügen oft der Abbau von Übergewicht und regelmäßige Bewegung, um die Blutzuckerwerte zu bessern. Im Laufe der Zeit nimmt jedoch die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse bei fast allen Typ-2-Diabetikern ab (auch beim Nicht-Diabetiker lässt die Insulinproduktion mit zunehmendem Alter nach).
Spätestens wenn der Blutzuckerlangzeitwert HbA1c trotz gesunden Lebensstils über 53 mmol/mol (7 Prozent) liegt, sollte eine medikamentöse Behandlung begonnen werden. Meist genügt am Anfang eine orale Therapie, also die Einnahme blutzuckersenkender Medikamente.
In Einzelfällen kann schon relativ früh nach der Diagnose eines Typ-2-Diabetes eine Insulintherapie notwendig werden. Nach mehrjährigem Diabetesverlauf benötigen die meisten Menschen mit Typ-2-Diabetes eine Insulintherapie.
Die wichtigsten Wirkstoffe, die zur Therapie des Typ-2-Diabetes eingesetzt werden, haben wir in Steckbriefen für Sie zusammengefasst.
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05.08.2005, aktualisiert am 12.01.2011
Bildnachweis: W&B/Simon Katzer
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